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360°-Panoramen (3D-Panoramen) werden mit spezieller Software aus einzelnen Fotos (je nach Typ 3 bis 48 Aufnahmen) zusammengesetzt und in einem Bildfenster so projiziert, dass der Betrachter den Eindruck erhält, im Zentrum zu stehen, von dem aus er in alle Richtungen schauen kann. Zylindrische Panoramen erlauben den Blick rundum, sphärische (Kugel-) Panoramen zusätzlich den Blick nach oben und unten. Die Betrachtungsrichtung wird entweder direkt im Bildfenster gesteuert, indem das Bild bei gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung gezogen wird, oder (wenn vorhanden) über Navigationstasten, die mit der Maus betätigt werden können. 360°-Panoramen vermitteln einen räumlichen Eindruck, wie er mit "flachen" Bildern nicht möglich wäre. Betrachter von 360°-Panoramen können sich in Räumen (Immobilien, historischen Gebäuden, Fahrzeugen, Schiffen) nach jeder Richtung umschauen oder beispielsweise Landschaften so erleben, als befänden sie sich mitten drin. Die Panoramen vermitteln somit mehr Information als jedes einfache Foto. Gleichzeitig bieten sie einen erheblichen Erlebniswert, da sie den Betrachter anregen, das jeweilige "Objekt" durch Bewegungen mit der Maus selbst zu erkunden. Websurfer verweilen deshalb nachgewiesenermaßen länger auf einer Internetseite, wenn interaktive Panoramen auf dieser enthalten sind. 360°-Panoramen können auf einer Internetseite mit zwei grundsätzlich verschiedenen Methoden präsentiert werden. Am einfachsten anzuwenden sind "Java"-Panoramen. Sie werden von einem kleinen (20 - 50 kB) Hilfsprogramm betrieben, das zusammen mit dem eigentlichen Panoramabild automatisch vom Internet auf den Rechner des Betrachters heruntergeladen wird. Java-Panoramen erfordern, dass Java im Browser des Rechners aktiviert ist - dies ist bei 90% aller Rechner der Fall, da Java für viele verschiedene Internetanwendungen benötigt wird. "Quicktime"-Panoramen sind besonders geeignet, wenn große Bildfenster bis hin zur bildschirmfüllenden Darstellung gewünscht sind. Sie können allerdings nur dann abgespielt werden, wenn auf dem Rechner vorher das Hilfsprogramm "QuickTime-Player" heruntergeladen und installiert wurde. Bei vielen Rechnern ist der QuickTime Player bereits vorinstalliert, wenn nicht, dann kann es von der Apple-Website heruntergeladen werden (siehe Hinweise zur Fehlerbehebung). |